Der 8. Wettkampftag in Rio abseits der Silbermedaille

Markus Mendy Swoboda konnte am Vormittag bei der Paralympics-Premiere im Kajak-Sprint Silber gewinnen, am Nachmittag lief beim restlichen Paralympic-Team nicht alles nach Wunsch.

Frühwirth und Ablinger verpassen weitere Medaille

Die Handbiker Thomas Frühwirth und Walter Ablinger, die im Zeitfahren jeweils Silber erobert hatten, gingen im Straßenrennen leer aus. Frühwirth verpasste in der Klasse H4 Bronze nur um fünf Sekunden. Im Sprint um die Medaillen hatte er das Nachsehen. „Ich habe mehrmals versucht, mich abzusetzen, doch das ist nicht gelungen“, berichtete der 35-Jährige. „Ich bin halt kein Sprinter, so wurde ich Siebenter.“

2012 in London war Ablinger von einem Begleitfahrzeug behindert worden und musste so die mögliche Goldmedaille gegen Bronze tauschen. „Diesmal war es ein klassischer Fahrfehler“, sagte er. „In der Führungsgruppe war es immer sehr eng. In einer Kurve war halt einfach zu wenig Platz – und ich zu unaufmerksam. Vielleicht war es auch ein bisschen Übermotivation, aber dass es das Rad so komplett zerfetzt, hätte ich mir nicht gedacht.“

Reiter-Team verpasst Finalrunde

Das österreichische Reit-Team verpasste in der Besetzung Julia Sciancalepore, Martin Michael Knauder, Thomas Haller und Einzel-Triumphator Pepo Puch mit Rang acht die Finalrunde der Top Sieben. Einer der Gründe dafür war das Nichtantreten von Haller. Bei seinem Hengst Puschkin waren ungewöhnliche Herzgeräusche festgestellt worden, woraufhin sich der Sportler zum Wohl des Pferdes für einen Startverzicht entschied.

Sven Reiger vor den letzten Wettfahrten auf dem 8. Rang

Segler Sven Reiger belegte in den Wettfahrten sechs bis acht bei sehr wechselhaften Wind- und Strömungsbedingungen die Ränge sechs, elf und zwölf. Das ergab vor den letzten drei Wettfahrten den achten Zwischenrang.

Quellen: orf.sport.at; ÖPC/Raimund Fabi, Jürgen Preusser;