Paralympics 2016 in Rio - Tag 10 brachte Medaille 8 und 9

Insgesamt hält Österreich vor dem abschließenden Marathon am Sonntag mit Mario Bauer bei den XV. Paralympics 2016 in Rio bei einer Gold-, vier Silber- und vier Bronzemedaillen.

Bronze für Matzinger und Natalija Eder

Natalija Eder und Günther Matzinger holten Samstagabend die Medaillen acht und neun für Österreich. Günther Matzinger belegte im 400-Meter-Lauf ebenso Rang 3 wie Natalija Eder im Speerwurf.

Sven Reiger auf Rang 11

Segler Sven Reiger verpasste mit einem 13. Platz in der letzten Wettfahrt ein Top-Ten-Ergebnis in der Gesamtwertung um 3 Punkte und wurde Elfter. Der Burgenländer war bis dahin nie schlechter als Neunter und hatte bis zuletzt den sechsten Platz in Sichtweite.

Andreas Onea knapp am Finale vorbei, Weber-Treiber auf Platz 16

Andreas Onea wurde in seinem letzten Rennen von Rio in 2:35,34 Fünfter in seinem Vorlauf über 200 Meter Lagen und verpasste den Einzug ins Finale nur um einen einzigen Platz. Der neunte Platz ist jedoch ein weiterer Erfolg für den Bronzemedaillengewinner über 100 Meter Brust. „Mit den Spielen bin ich zufrieden“, sagte Onea, der in Rio auch zwei österreichische Rekorde gebrochen hatte. Sabine Weber-Treiber belegte über 100 Meter Freestyle (Klasse S6) in 1:27,88 den 16. Platz.

Wolfgang Eibeck im Straßenrenne auf Platz acht

Der Niederösterreicher Wolfgang Eibeck hat am Samstag im Radstraßenrennen Platz acht belegt. Eibeck, der in seiner großen paralympischen Karriere zwei Gold- und fünf Silbermedaillen geholt hatte, rollte als Achter ins Ziel. „Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden“, sagte der 43-Jährige Niederösterreicher. „Dass ich hier noch einmal unter die Top Ten gekommen bin, ist großartig!“

Mario Bauer als letzter Athlet im Einsatz

Zum Abschluss der Spiele startet Mario Bauer am Sonntag (9:00 Uhr Ortszeit/14:00 MESZ) im Marathon. Der technische Angestellte aus Waidhofen an der Thaya hat 2015 beim London-Marathon Platz 7 belegt. Seine Bestzeit lautet 2:39:30. Der Waldviertler war für das ÖPC-Team nachnominiert worden, weil durch den Ausschluss der russischen Paralympics-Mannschaft ein Quotenplatz freigeworden war.

Pepo Puch Fahnenträger bei der Schlussfeier

Dressurreiter Pepo Puch wird bei der Abschlussfeier im Maracana-Stadion die österreichische Fahne tragen. „Es gibt keine größere Ehre, als die Mannschaft als Fahnenträger ins Stadion zu führen. Es macht mich sehr stolz, dass ich dazu ausgesucht und gebeten wurde. Hoffentlich wird mir die Fahne nicht zu schwer. Ich kann schwere Sachen nicht sehr weit tragen. Aber da wird Ottobock schon etwas einfallen."

Quelle: u.a. ÖPC/Raimund Fabi, Jürgen Preusser; orf.sport.at;
Bildquelle: ÖPC/Franz Baldauf;