Gehörlosen- und Hörbehindertensport

Gehörlosigkeit trennt Menschen von Menschen. Aufgrund ihrer Kommunikationsprobleme sind Gehörlose von vielen wichtigen Bereichen der Gesellschaft abgeschnitten. Dies hat dazu geführt, dass die Gehörlosen die einzige Behindertengruppe mit eigener Sprache, Kultur und eigenem Weltverband sind. Die Geschlossenheit dieser Gemeinschaft überwindet nationale Grenzen und Sprachbarrieren.

Trotz ihrer körperlichen Unversehrtheit besteht für Gehörlose keine Chancengleichheit im Wettkampf mit Hörenden. Hören hat großen Einfluss auf das Erlernen von Bewegungsformen. Es fehlen die akustischen Eindrücke über die Beschaffenheit des Bodens, den Schnitt des Balles, die Nähe eines Mit- bzw. Gegenspielers.

Variationsreiches Bewegungs- und Sportangebot, erlebt in einer Gemeinschaft, löst gehörlose Menschen aus der Isolation, gibt ihnen Lebensfreude und stärkt das Selbstbewusstsein. Der Sport bildet eine umfassende Lebenshilfe in jeder Beziehung.

Die wichtigsten Sportarten sind Badminton, Fußball, Eishockey, Sportkegeln, Leichtathletik, Orientierungslauf, Sportschießen, Ski alpin, Schwimmen, Tennis, Tischtennis und Volleyball sowie Wassersportarten wie Kanu oder Rudern.

Österreichischer Gehörlosen Sportverband: oegsv.at