ICE SLEDGE HOCKEY

Das Wichtigste über Ice Sledge Hockey
Seit 1994 bei den Paralympics in Lillehammer (Norwegen) Ice Sledge Hockey vorgestellt wurde, ist diese Sportart aus dem Wettbewerb nicht mehr wegzudenken. Seit Jahren wird von ehrenamtlichen Funktionären versucht diese anspruchsvolle und tolle Sportart in Österreich zu positionieren. Österreichs vier Mannschaften, Vienna Warriors, Carinthian Steelers, ATSE Graz sowie eine Trainingsgruppe in Lustenau sind u.a. die Grundlage für die Österreichische Para-Eishockeynationalmannschaft. 2017 schaffte das Team bei der C-Weltmeisterschaft die Goldmedaille gegen Finnland.

Geeignet ist Ice Sledge Hockey für Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung nicht stehend Eishockey spielen können. Bei den Paralympics gehört Ice Sledge Hockey zu den beliebtesten Sportarten, wird aber nur bei den Männern gespielt.

Wissenswertes über Ice Sledge Hockey
Die Spieler sitzen in einer Art Schlitten mit Sitzschale. Zwei kurze Stöcke werden multifunktional eingesetzt. Das eine Ende ist mit Spikes besetzt und dient der Fortbewegung. Mit dem anderen Ende, das wie ein normaler Hockeyschläger geformt ist, wird geschossen. Ein Spiel wird gedrittelt. Jedes Drittel dauert 15 Minuten. Die Regeln wurden größtenteils aus dem Eishockey übernommen.


„Mein erster Gedanke nach dem Motorradunfall war: Wie spiele ich jetzt Eishockey? Ich entdeckte Ice Sledge Hockey und meine Welt wurde mit einem Hockeyschlag wieder sonnig.“

Ansprechpartner

Die Klassifizierung (Ice Sledge Hockey)

Ice Sledge Hockey (IPC)

Die Athletinnen und Athleten bewegen sich auf einer Art Schlitten über das Eis. Die Spieler haben irreparable, offensichtliche, leicht zu bemerkende Schädigungen in der unteren Körperhälfte und erfüllen die Kriterien eines minimalen Handicaps, die ihnen gewöhnliches Schlittschuhlaufen oder Eishockey spielen unmöglich machen.

Quelle: BISP (2014). Das Klassifizierungssystem der paralympischen Sportarten. Mit Unterstützung des DBS, Bonn, Dezember 2014, S. 33