Ski/nordisch

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Das Wichtigste über den nordischen Skilauf
Der Skilanglauf ist eine nordische Winterdisziplin, die im Breiten- und Leistungssport viele Anhängerinnen hat. Beim Langlaufen wird die Muskulatur gestärkt und die Ausdauer trainiert. Menschen in Rollstühlen können sich mit Hilfe des Langlaufschlittens, bei dem ein Sitz auf zwei Skiern montiert ist, auf den Loipen fortbewegen. Blinde und sehbehinderte Menschen betreiben Ski-Langlauf, indem sie auf akustische Signale von weiblichen oder männlichen Begleitläufern reagieren, die ihnen den Weg weisen.

Die Klassifizierung beim nordischen Skilauf
Wie beim alpinen Skilauf gibt es auch beim Langlaufen Klassifizierungen. Diese unterteilen die Langläuferinnen und Langläufer in drei Klassen:

  • Stehend: Zu dieser Kategorie zählen Menschen mit Gliedmaßenschäden.
  • Sitzend: In die sitzende Kategorie fallen alle Menschen, die einen Skischlitten mit zwei Skiern und zwei Stöcken benutzen.
  • Blind: Langläuferinnen und Langläufer, die blind oder stark sehbehindert sind und von einer sehenden Person begleitet werden, gehören zu der Kategorie blind.

In Österreich ist der Langlaufsport auch bei Menschen mit mentaler Behinderung sehr beliebt und wird auf Breitensport- und Meisterschaftsebene angeboten.

Besonderheiten beim nordischen Skilauf
Neben den Streckenlängen kurz, mittel und lang im freien oder klassischen Stil gibt es den Staffellauf und den Biathlon. Beim Biathlon werden die blinden Sportlerinnen und Sportler beim Schießen von einem akustischem Signal geleitet.

Schönheit und Kraft vereint!
Langlaufen erfordert viel Kraft und Kondition, damit lange Strecken zurückgelegt werden können. Aber der Anblick der winterlichen Landschaft ist die sportliche Herausforderung wert.

“Langlaufen ist für mich auspowern, alles geben und dabei den Blick auf eine wunderschöne Landschaft zu haben.”

KONTAKT

Sportdirektion
office(at)obsv.at
 

Die Klassifizierung (Ski/nordisch)

B 1 - Vollblinde - Keine Lichtempfindlichkeit auf beiden Augen bis zur Lichtempfindung, aber unfähig, die Umrisse einer Hand in irgend einer Entfernung oder Richtung zu erkennen (mit undurchsichtiger Brille startend!)

B 2 - Wenig Sehrest - Von der Fähigkeit, die Umrisse einer Hand zu erkennen, bis zu einer Sehschärfe von 2/60 und/oder einer Gesichtsfeldeinschränkung von weniger als 5 Grad.

B 3 - Mehr Sehrest - Von der Sehschärfe über 2/60 und/oder einer Gesichtsfeldeinschränkung von 5 bis 20 Grad.

LW 2 - Läufer/innen mit einer Behinderung an einem Bein:

  1. einseitig Oberschenkelamputierte mit Prothese (Ski-Langlauf)
  2. Behinderung an einem Bein mit Stützapparat (OS gleichgestellt)

LW 3 - Läufer/innen mit einer Behinderung an beiden Beinen:

  1. Doppelunterschenkelamputierte mit Prothesen und Stöcken
  2. Behinderung an beiden Beinen mit einer Muskelpunkteverringerung von 20-44 Punkten (inkompletter Querschnitt).

LW 4 - Läufer/innen mit Behinderung an einem Bein, die mit 2 Skiern  und 2 Stöcken laufen:

  1. einseitig Unterschenkelamputierte
  2. Polio an einem Bein mit einer Muskelminderung bis zu 20 Punkte
  3. Doppelvorfußamputierte
  4. Behinderung am Stützapparat (einseitig)
  5. Kniearthrose

LW 5/7 - Läufer/innen mit Behinderung an beiden Armen, auf2 Skiern aber ohne Stöcke:

  1. Lähmung oder angeborene Missbildung beider Arme
  2. Doppelhandamputierte

LW 6/8 - Läufer/innen mit Behinderung eines Armes, die auf 2 Skiern und mit einem Stock laufen:

  1. einseitig Amputierte
  2. Lähmung oder angeborene Missbildung eines Armes
  3. einseitig Handamputierte

LW 9 - Läufer/innen mit Behinderung an einem Arm und einem Bein und  mit Ausrüstung freier Wahl laufend:

  1. Behinderung in der Diagonalen
  2. Behinderung an der gleichen Seite (Hemiplegie)

LW 10 - Hohe Querschnittgelähmte im Langlaufschlitten (nach funktioneller Klassifizierung)

LW 11 Niedrige und inkomplett Querschnittgelähmte im Langlaufschlitten (nach funktioneller Klassifizierung)

LW 12 Doppeloberschenkelamputierte im Langlaufschlitten (nach funktioneller Klassifizierung)