Anpassung an neue Herausforderungen

Die Aufgaben des ÖBSV wuchsen ständig, neue Behinderungsgruppen und neue Sportarten kamen hinzu, sowohl der Breiten- als auch Leistungssport wurden professioneller. Die verstärkte sportärztliche Betreuung, die Einführung eines Sportpasses, die Einbeziehung des Schulsports für Kinder mit Behinderung, die Umsetzung der Erkenntnisse aus den Sportwissenschaften (Trainingslehre, Bewegungslehre) im Trainings- und Übungsbetrieb, der Einsatz qualifizierter Übungsleiter/-innen und Trainer/-innen zum Abhalten von Kursen und Lehrgängen, z.B. für Blindenskilauf, Schwimmwochen, Behindertensportwochen, eine verstärkte Grundlagenforschung auf dem akademischen Gebiet, die Ausarbeitung von Regulativen, all das waren und sind Ziele des ÖBSV.

Mit der Einrichtung eines eigenen Referats für Aus- und Weiterbildung wurde diesen von Anfang integrierten Bestrebungen Rechnung getragen, 2001 war Mag. Julius Schüchner Referent f. Aus- und Weiterbildung, es folgte Mag. Bettina Mössenböck. Ebenso wurde für die immer wichtiger werdende Medienpräsenz ein eigenes Referat eingerichtet. Nach den von Dr. Schindlauer herausgegebenen „Rundbriefen“ zur Informationsweitergabe erschien ab 1988 die offizielle Verbandszeitschrift „Sport aktiv“, welche im Jahr 2007 jedoch leider eingestellt werden musste. Heute zählt die Präsenz im Internet und in den Medien.

Hatte anfangs noch Dr. Benno Schindlauer von seiner Wohnung im siebten Bezirk in Wien die Geschäfte des ÖVSV betrieben, so war zunehmend eine zentrale Anlaufstelle für den Behindertensport gefragt. GD Wilhelm Thiel schlug ein Zentralsekretariat des Verbandes auf einer Liegenschaft der AUVA in Wien vor. Im 20. Wiener Bezirk in der Brigittenauer Lände konnte im Juli 1981 das Sekretariat eingerichtet werden und wurde im September 1981 mit Brigitte Rajchl besetzt.