Aufnahme in die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO)

Von Anfang an war der ÖBSV um eine gesetzliche Fundierung bemüht, welche mit einer geregelten Finanzierung einherging. So liefen sehr bald die Bemühungen dahin gehend, dass im vorgesehenen Rehabilitationsgesetz der Sport von Menschen mit Behinderung verankert werden sollte. Zudem hatte der Verband 1973 sein Ansuchen zur Aufnahme als außerordentliches Mitglied in die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) gestellt und der Hoffnung Ausdruck gegeben, dass in der kommenden Novelle zum Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz der Behindertensport endlich eine gesetzliche Verankerung finden sollte. 1976 wurde der ÖVSV als außerordentliches Mitglied in die BSO aufgenommen. Als wichtiges Thema blieb die notwendige gesetzliche Verankerung des Behindertensports in der Sozialversicherung.

Erst 1996 bekam der ÖBSV die „ordentliche Mitgliedschaft mit besonderer Aufgabenstellung“ in der BSO, wobei diese nicht so sehr eine finanzielle Absicherung, sondern eine ideelle Anerkennung bringen sollte, wie dies in eindeutiger Formulierung dargelegt werden musste. Nach langen Verhandlungen ist es im Jahr 2003 gelungen, dass der ÖBSV nun als „ordentliches Mitglied“, ohne den bisherigen Zusatz „mit besonderer Aufgabenstellung“, in der BSO aufgenommen ist. Zusätzlich wurde mit der Verankerung des ÖBSV in den wichtigsten Gremien der BSO auch eine lange Forderung des ÖBSV erfüllt.