Breiten- und Leistungssport

Von der Sektion Ballspiele wurde auch Krückenfußball angeboten.

Die Existenz des ÖVSV war für den österreichischen Behindertensport sehr wichtig, da nun erst eine einheitliche Vertretung vor den Behörden geschaffen war und die organisierte Entwicklung des Behindertensports in Österreich vorangetrieben werden konnte.

Zu den Aufgaben des Verbandes gehört die Ermöglichung des Breitensports der im ÖBSV vertretenen Behinderungsgruppen, die Abhaltung von Kursen und Lehrgängen, die Vorbereitung, Durchführung und Beschickung von Wettbewerben auf nationaler und internationaler Basis und die Erarbeitung der Regulative. Österreichische Meisterschaften werden vom ÖBSV veranstaltet und von einer Landesorganisation durchgeführt. Seit 1974 wurden große internationale Wettbewerbe, Europa- und Weltmeisterschaften und seit 1976 paralympische Spiele beschickt. Für die Erstellung des Kaders ist der Sportausschuss verantwortlich. Die Leitung des Sportausschusses hat der Sportwart bzw. die Sportwartin (Bundessportwart /-in) über.

1958 war OStR Prof. Karl Deschka der erste Sportwart, seine Stellvertreter waren Karl Gebhart (VSC Wien), von 1969 bis 1973 Sepp Reindl und von 1973 bis 1976 Prof. Oswald Kneissl. Von 1976 bis 1992 hatte Prof. Kneissl die Funktion des Bundessportwarts inne und Florian Stöger (Weißer Hof Klosterneuburg) war von 1979 bis 1997 stv. Sportwart. Nach dem überraschenden Rückzug von Kneissl aus seiner Funktion im Jahre 1992 übernahm Prof. Franz Haslinger bis 1997 den Bundessportwart, weiterer Stellvertreter bis 1993 war Prof. Mag. Julius Schüchner. Bruno Schmidbauer (TBSV) folgte bis 1997 als stv. Sportwart. 1997 wurde Mag. Andrea Scherney (ABSV Wien) als erste Frau Bundessportwartin, Stellvertreterin Mag. Doris Koglbauer (NÖVSV) und Stellvertreter Otto Ploner (TBSV).