Ski-Alpin: Team Austria nicht zu stoppen

Beim zweiten Stopp der Virtus Open Renn-Serie zeigten unsere Ski-Asse mit mentaler Behinderung wieder einmal ihre Klasse.

Daumen hoch - Team Austria hatte auch in Italien allen Grund zur Freude. Fotos (c) ÖBSV KG-M

Der Erfolgslauf geht weiter

Virtus Open Station 2: Die Premiere der brandneuen, internationalen Renn-Serie für Skifahrerinnen und -fahrer mit mentaler Behinderung im Jänner war ein voller Erfolg. Vor allem unsere heimischen Ski-Asse ließen die Konkurrenz ein ums andere Mal alt aussehen. Vergangenes Wochenende, vom 1. bis 2. Februar, stand in Italien der zweite Tour-Stopp am Programm. In Tarvis, das nur knapp 30 Fahrminuten von Villach entfernt liegt, gingen wieder zahlreiche Athletinnen und Athleten aus ganz Europa am Start.

Initiatorin der Virtus Open und Generalsekretärin Virtus WM von 2023, Paula Grameiser-Scherl, begleitete Team Austria auch nach Italien: „Trotz der hohen Temperaturen hat das italienische Organisations-Team für tolle Pistenverhältnisse gesorgt. Die Gastfreundlichkeit der Italiener war sensationell und wir haben uns das ganze Wochenende über sehr wohlgefühlt. Und erfolgreich waren wir auch.“

Unsere Ski-Asse machen die Piste unsicher.

Kärntner Festspiele

Allen voran die Kärntnerin Julia Pleikner fühlte sich nahe der Heimat pudelwohl und zeigte sich an beiden Renntagen in herausragender Form. Sie gewann sowohl im Super-G, im Riesentorlauf als auch im Slalom.

Ähnlich erfolgreich war der Tiroler Weltmeister, Markus Grameiser. Er fuhr im Slalom und im Super-G auf den ersten Platz und wurde im Riesentorlauf zweiter.

Der Dominator vom ersten Tour-Stopp, Michael Konrad, holte sich im Riesentorlauf den ersten Platz. Im Slalom wurde er zweiter, im Super-G dritter.

Christian Öllinger fuhr im Slalom zum Tagessieg. Im Super-G und im Riesentorlauf holte er jeweils den dritten Platz.

Richard „Richie“ Strohhäusl sicherte sich sowohl im Riesenslalom als auch im Slalom den dritten Platz.

Der dritte Termin der Virtus Open findet im März statt.