Organisationsstruktur

Der Österreichische Behindertensportverband sieht sich als Fach- und Dachverband sowie Interessensvertretung für Menschen mit Behinderung im Sport.

Der ÖBSV hat seinen Sitz in Wien und ist föderalistisch organisiert. Seine ordentlichen Mitglieder sind die in den Bundesländern agierenden und vom ÖBSV aufgenommenen Landesverbände für Behindertensport sowie die von den Landesverbänden aufgenommenen und vom Vorstand des ÖBSV bestätigten Behindertensportvereine und deren ordentliche Mitglieder, wobei Letztere in den Verbandsorganen durch ihre Vereine vertreten werden.

Die neun Landesverbände koordinieren die Anliegen der Vereine in den jeweiligen Bundesländern und veranstalten unter anderem auch Landesmeisterschaften. Derzeit umfasst das ÖBSV-Sportprogramm rund 40 unterschiedliche Sportarten von Breiten- bis Spitzensport.

Die Bedürfnisse aus der Sicht der unterschiedlichen Behinderungen koordinieren eigens eingerichtete Kompetenzgremien, deren Aufgabenschwerpunkt darin liegt, Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen Bewegung und Sport zu ermöglichen; dementsprechend breit gefächert ist das Angebot. Sportart-Referate wurden seinerzeit im ÖBSV eingeführt, um den internationalen Anforderungen des Behindertensports gerecht zu werden und um in Richtung Spitzensport gezielt arbeiten zu können.

Die Sportart-Referentinnen unterstützen Sportlerinnen aus unterschiedlichen Behindertengruppen – also unabhängig von ihrer Behinderung in einer bestimmten Sportart; sie sind auch Verbindungsglied zwischen dem ÖBSV und inkludierenden Bundes-Sportfachverbänden.

Das Generalsekretariat zeichnet für büro- und finanztechnischen Erledigungen der täglichen Verbandsgeschäfte sowie für die ständige Kontaktaufnahme zu allen Mitgliedern, verbandsinterne Organen und Ausschüsse verantwortlich.