Umbenennung von ÖVSV in ÖBSV im Jahr 1989

Mit der nach einem langen und schwierigen Weg erfolgten Umbenennung des „Österreichischen Versehrtensportverbandes“ (ÖVSV) in „Österreichischen Behindertensportverband“ (ÖBSV) im Jahre 1989 wurde nicht bloß eine Namensänderung, sondern auch eine inhaltliche, somit auch organisatorische, Änderung vollzogen. Die Öffnung hin zu neuen Behindertensportgruppen bedingte den neuen Begriff „Behinderte“ statt den bisherigen Begriff „Versehrte“.

Somit waren auch die Landesorganisationen, abgesehen vom burgenländischen Landesverband, welcher schon die Bezeichnung „Behindertensportverband“ trug, aufgerufen, durch die Namensanpassung ihre Zustimmung zu dokumentieren. 1990 folgten die ersten Umbenennungen, nämlich in „Oberösterreichischer Behindertensportverband“ unter Präsident Prim. Dr. Georg Kukla und Obfrau Emilie Schwarz, in „Kärntner Behindertensportverband“ unter Fred Winkler, in „Wiener Behindertensportverband“ unter Mag. Franz Nowak und gf. Vizepräsident OStR Prof. Franz Haslinger und in „Tiroler Behindertensportverband“ unter Dir. Helmut Heiseler. 1991 folgte der „Behindertensportverband Salzburg“ mit Dr. Franz Neidl als Präsident, Obmann Roland Prucher, Obmann Stv. Dr. Max Ott und Wolfgang Stieg. 1992 kam es zunächst zur Bildung des „Vorarlberger Versehrten- und Behindertensportverbandes“ unter Präsident Christian Häusle und erst 2007 unter Präsident Josef Fink kam es zur Umbenennung in „Vorarlberger Behindertensportverband“. 2003 folgte  der „Steirische Behindertensportverband“ unter Präsident Herbert Rohrer, nur in Niederösterreich blieb der „Niederösterreichische Versehrtensportverband“ mit Präsident und Geschäftsführer Ing. Markus Traxler.

Die Umgestaltung der Organisationsstrukturen des ÖBSV fand 1995 ihren Abschluss und brachte mit sich, dass nur mehr Landesverbände als Mitglieder anerkannt wurden. Dies bedingte die Integrierung der aufgenommenen Verbände (Fachorganisationen) in die jeweiligen Fachausschüsse und Landesverbände des ÖBSV. Der ÖBSV ist die Schnittstelle der Landesorganisationen und die Landesverbände wiederum koordinieren die Anliegen der Vereine in den jeweiligen Bundesländern und veranstalten u. a. Landesmeisterschaften.