Ehrenschaften

Der Österreichische Behindertensportverband blickt auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurück. Gegründet 1958, waren und sind es seine Mitglieder, Vereine, Funktionärinnen und Funktionäre sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dem Verband sein Gesicht verleihen.

Ohne sie wären keine Meisterschaften möglich, gebe es keinen Sportbetrieb, keine Weiterentwicklung im Sportwesen und auch keine Aufmerksamkeit und damit Akzeptanz und Gleichstellung des Behindertensports in der Gesellschaft.

Menschen, die sich unablässig und mit besonderem Einsatz dem Behindertensport verschrieben haben, zeichnet der ÖBSV aus. Als Dank und Anerkennung für ihre (un)menschlichen Leistungen.

Max Ott, Ehrenpräsident

Verdienste im Sportwesen               

  • 1993 bis 2015: Vizepräsident des ÖBSV
  • Präsidiumsmitglied im ÖBSV und BSV Salzburg
  • Obmann BSSV Salzburg
  • Fachreferent Torball bis 2018
  • 1990 bis 2005: Mitglied im Subkomitee Torball der internationalen Blindensportorganisation IBSA und von 2005 bis 2017 Vorsitzender dieses Subkomitees
  • 1983 bis 2010: Fachreferent Sportschießen im Fachausschuss
    Blindensport
  • Seit dem Jahr 1973 aktives Mitglied im Blindensport Salzburg, Teilnehmer an Österreichischen Meisterschaften (Schwimmen, nordischen Skilauf, Leichtathletik)
  • Bis heute aktiv  im Torballsport und Sportschießen für Blinde
  • Salzburger Sportehrenzeichen in GOLD als Anerkennung für besondere Verdienste auf dem Gebiet des Salzburger Sportwesens

 Berufslaufbahn   

  • März 1967 bis Juni 1971: Jus-Studium an der Universität Salzburg, Doktorat der Rechtswissenschaften
  • Juni 1971 bis Jänner 1973: Ausbildung zum Programmierer
  • Tätigkeit als Jurist und und in der Personal- und Rechtsabteilung bis zur Frühpensionierung aus gesundheitlichen Gründen 1999

Franz Karl, Ehrenpräsident

Verdienste im Sportwesen               

  • 1996 bis 2005 Länderkoordinator beim ÖBSV
  • 1996 bis 2017 Präsident des WBSV
  • 1996 bis 2017 VST-Mitglied im ÖBSV
  • 2005 bis 2015 Vizepräsident des ÖBSV
  • 2008 bis 2015 Vorstandsmitglied des ÖPC
  • Ausbau des Netzwerkes und der Zusammenarbeit des ÖBSV mit anderen sozialen Einrichtungen

Berufslaufbahn   

  • Lehramts-Studium Mathematik und Physik
  • Bis 2001 Lehrer am Oberstufen-Realgymnasium Hegelgasse (Wien)
  • ab 1970 diverse politische Tätigkeiten in Wien Meidling
  • Landesmitglied des Wiener Seniorenbundes
  • bis 2005 Behindertensprecher der Wiener ÖVP
  • ab 2008 Vertreter im Österreichischen Behindertenrat

Emilie Schwarz, Ehrenmitglied

Verdienste im Sportwesen               

  • Obfrau des Oberösterreichischen Behindertensportverbandes von 1981 bis 1993
  • 1989 bis 1995 Vizepräsidentin desÖsterreichischen Behindertensportverbandes
  • Vorstandsmitglied in der Diözesansportgemeinschaft und im Verein der Querschnittgelähmten VQÖ
  • 1989 Ernennung zur Konsulentin für Sportwesen durch die oberösterreichischen Landesregierung
  • Einsatz für Gleichstellung des Behindertensports mit dem so genannten „normalen“ Sport 
  • Bundesweit bereitete Emilie Schwarz den Weg zur Aufnahme des ÖBSV in die Bundessportorganisation vor
  • Zwei Teilnahmen an paralympischen Spielen, 1972 in Heidelberg und 1976 in Toronto, mit zwei Silber- und drei Bronzemedaillen
  • Goldener Leo für ihr Lebenswerk

Heinz Zwerina, Ehrenmitglied

Verdienste im Sportwesen               

  • seit 1985 Verbandsarzt des ÖBSV
  • seit 1990 Mitglied im höchsten ÖBSV-Sportgremium (Para-Sport-Konferenz) sowie im Vorstand des ÖBSV
  • Klassifizierung aller Behindertensportler/innen seit 1990 in Österreich
  • Teilnahme an den Paralympischen Spielen in Barcelona 1992 und Atlanta 1996 als Klassifizierer im Auftrag des Internationalen Paralympischen Committees
  • seit 2002 Mitglied bei Licht für die Welt; Veranstaltung von Fortbildungsseminaren in Bolivien, Äthiopien und Beira - Mozambique, immer mit Vorlesungen über Behindertensport
  • Zusammenarbeit mit den österr. behinderten Basketballern zur Schaffung eines Basketballteams in Mozambique

Berufslaufbahn

  • Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie
  • Additivfacharzt für Sportorthopädie
  • bis 2003 Primarius und ärztlicher Leiter des Ambulatoriums für schwer- und mehrfachbehinderte Jugendliche der VSSTÖ
  • 1974 – 2005 Facharztpraxis

Josef Fink, Ehrenmitglied

Verdienste im Sportwesen               

  • Präsident des Vorarlberger Behindertensportverbandes von 2007 bis 2018
  • Aufbau Förderstruktur in VBSV 
  • Aufbau und Initiierung der Projekte JUMI, Ski for Life, VPS
  • Neuaufbau-, Anfang mit Gründung „Caps Sportverein Vorarlberg“ Mentalsport
  • Besondere Verdienste um den Kinder-, und Nachwuchssport
  • Erstellung einer VBSV-Geschäftsordnung

Berufslaufbahn

  • 1966 Meisterprüfung im Elektrogewerbe
  • 1970 Ausbildungsleiter (Aufbau einer professionellen, neuen Lehrlingsausbildung) bei den VKW
  • 1979 Wahl zum Betriebsratsvorsitzenden bei den VKW (BRV und Ausbildungsleiter)
  • 1987 Wahl zum Präsidenten der Arbeiterkammer Vorarlberg
  • 2006 Beendigung der Tätigkeit als AK Präsident (Pensionsantritt)
  • Ehrenamtliche Tätigkeiten in der Pension: Präsident der Stiftung Maria Ebene (Einrichtung für die Behandlung aller Suchtkrankheiten)